Prelog Drago J. /   Aktuelle Ausstellung
1977 war der Beginn der Serie der „Umlauf-Bilder“. Durch eine waagrecht liegende Leinwand, hatte er die Möglichkeit sich dem Malgr...
Prelog Drago J. /   Aktuelle Ausstellung
1977 war der Beginn der Serie der „Umlauf-Bilder“. Durch eine waagrecht liegende Leinwand, hatte er die Möglichkeit sich dem Malgr...

Drago J. Prelog 
 

Eröffnung: Donnerstag 26. Februar um 19.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: bis 21. März


Prelog fühlt sich in jeder einzelnen seiner Schaffensperioden dem Tafelbild verpflichtet. Es geht ihm in seinen Arbeiten um die konsequente Auseinandersetzung mit Bildformat und Bildgeschehen, wobei er zu immer neuen Lösungen findet.

Die Zeit als Unendlichkeitsbegriff wird also durch die unendliche Linie dargestellt. Das damit vorprogrammierte Problem eines Finito bez. Non-finito löst Prelog dabei ausschließlich intuitiv – er bezeichnet es „ als gefühlsmäßige Entscheidung, über die man nicht wirklich Rechenschaft ablegt.“
Das Kontinuum der Linie, die Zeitspur, wird in seinen Darstellungen mit einem Zeitsprung konfrontiert. Gemeint ist wieder das Einbauen von Störeffekten, die eine zu elegante Linie verhindern sollen. Diese Erschwernisse können auch durch einen unebenen Bilduntergrund erzeugt werden – hier verarbeitet Prelog wiederum seine früheren Erfahrungen mit der Collage aus der Zeit der Zentralformationen.

 

ZUR AUSSTELLUNG wird das neue Buch von Prelog präsentiert!



Die nächste Ausstellung am 9. April zeigt Horst Kuhnert
 
„Es sind Gegensätze, die den Künstler Horst Kuhnert immer wieder zum Gestalten reizen. Die Wiedersprüche zwischen Konstruktion und Dekonstruktion, Ruhe/Unruhe, Stabilität/Instabilität, Bewegung /Starre, Ordnung/Chaos, Plastizität/Flächigkeit. 

Diese Wiedersprüche sind dem Künstler Arbeitsprinzip – ein guter Ausgangspunkt für Lebendigkeit in Permanenz. Denn wer fortwährend mit sich selbst bzw. seinen Objekten im Wiederstreit liegt, hat alle Chancen immer neue Konstellationen auszuprobieren und zu finden.“Kuhnert (geb. 1939) war einer der ersten deutschen Künstler, die den neuen Werkstoff Polyester (genauer: glasfaserverstärkte Polyesterharze) in großem Stil für künstlerische Werke einsetzte.