Roy Reinhard /   Aktuelle Ausstellung
Der Punkt und der Punktraster sind die charakteristischen Ausdrucksmittel meiner künstlerischen Arbeit in den Bereichen Fläche, Raum, Obj...
Roy Reinhard /   Aktuelle Ausstellung
Der Punkt und der Punktraster sind die charakteristischen Ausdrucksmittel meiner künstlerischen Arbeit in den Bereichen Fläche, Raum, Obj...

Reinhard Roy

Dauer der Ausstellung bis 12. Oktober

 

Zentrales und signifikantes Motiv in den Bildern und Objekten von Reinhard Roy ist der Raster. Dieser stellt die minimalistischen Formen in einen das künstlerische Gesamtkonzept Roys bestimmenden Zusammenhang. Der Raster als Ausdruck des Entropischen und extrem Gleichen versinnbildlicht das Unendliche. Der Blick verliert sich in der Vielheit und den Wiederholungen der nur durch den Ort voneinander unterschiedlichen Partikel. Die gerasterte Fläche ist nach außen unabgegrenzt, sie lässt sich erweitern oder reduzieren.

Diesem Allgemeinen entgegengesetzt sind das Format, die Komposition und die Farbe. Roy bevorzugt das Quadrat. Er konfrontiert kleinteilige geometrische und fluktuierende Binnenformen mit der Grundfläche oder, wie in den Arbeiten aus dem Jahre 1989, das Konstruktive des Rasters mit malerischem Duktus. Immer wieder aber kehrt Reinhard Roy zum Rigorismus reiner Rasterfelder zurück, er akzentuiert sie durch Überlagerungen, Markierungen und farbliche Differenzierung. Zu ihnen gehört auch der Bildraum, der sie umgibt und sie vom eigentlichen Rahmen trennt. Beeinflusst wird die Struktur entscheidend von der Form dieser Abgrenzung zwischen Mitte und Rand. Die Skala reicht von bloßen Farbunterschieden bis zu Figurationen und isolierenden Konstruktionen, auch innerhalb der Fläche selbst. In manchen Werken relativieren Übermalung oder der Raster die Teilung.


Die nächste Ausstellung am 16. Oktober zeigt "Last Paintings" von Markus Prachensky. Der Künstler Markus Prachensky gilt als eine der führenden Persönlichkeiten der österreichischen Avantgarde. In den Serien seines Spätwerkes ab Mitte der 1990er-Jahre zeigt Prachensky ein alles dominierenden Rot, wobei die Werke durch einen stark dynamischen Farbauftrag mit explosionsartigen Farbspritzern gekennzeichnet sind. Prachensky schafft zyklische Bildfolgen, die er zunächst nach den Entstehungsorten benennt, später dann nach Orten, mit denen ihn eine Erinnerung verbindet. Zahlreiche Arbeitsaufenthalte und Ausstellungen im In- und Ausland bringen Prachensky internationale Anerkennung.

Im November wir die Ausstellung von Klaus J. Schoen eröffnet. Der 1931 geborene Klaus J. Schoen gehört zu den führenden konkreten Künstlern in Deutschland. Die Ausstellung wird ausgewählte Arbeiten der letzen Jahrzehnte zeigen.