Prachensky Markus /   Aktuelle Ausstellung
…“ Ich habe den Eindruck, dass Prachensky gerade in seinen jüngsten Bildern die Bewegungen und das Tempo seines Pinsels aufmerksa...
Prachensky Markus /   Aktuelle Ausstellung
…“ Ich habe den Eindruck, dass Prachensky gerade in seinen jüngsten Bildern die Bewegungen und das Tempo seines Pinsels aufmerksa...

Markus Prachensky
(1932 - 2011)



Eröffnung: Donnerstag 16. Oktober um 19.00 Uhr
Dauer der Ausstellung bis 15. November

 

"Als ich zwanzig war, sah ich in den Uffizien zum ersten Mal das Bild La Battaglia di San Romano aus dem Triptychon von Paolo Uccello, das er im Auftrag der Medici gemalt hatte. Da profane höfische Malerei im Quattrocento eher selten war und in meinen Augen die Darstellungen der Heiligen und der christlichen Erzählungen in dieser Zeit zu süßlich wurden, faszinierten mich die Besessenheit Uccellos, seine Genauigkeit  und starke Farbigkeit.

Bald danach konnte ich das zweite der drei Bilder im Louvre besichtigen und die Thematik interessierte mich mehr und mehr. Zurückgekehrt nach drei Jahren Aufenthalt an der amerikanischen Westküste stand ich fünfzehn Jahre später vor dem dritten Bild des Triptychons in der National Gallery in London, ausge-hungert nach der Kunst von good old Europe. Jetzt wurde mir klar, dass ich diese drei Bilder der italienischen Frührenaissance irgendwann in meine Malerei einbeziehen würde.

2010, fast sechzig Jahre nach meinem ersten Zusammentreffen mit Uccello in Florenz begann ich mit der Arbeit an  meinem Zyklus La Battaglia di San Romano - Omaggio a Paolo Uccello."

 Markus Prachensky 2010 



Am 20. November um 19.00 Uhr wird die Ausstellung von Klaus J. Schoen eröffnet.
Der 1931 geborene Klaus J. Schoen gehört zu den führenden konkreten Künstlern in Deutschland. Die Ausstellung wird ausgewählte Arbeiten der letzen Jahrzehnte zeigen. 
Klaus J.Schoen befaßt sich seit vielen Jahren mit den Möglichkeiten und Problemen geometrischer Abstraktionen. In seiner Malerei spielt Harmonie eine große Rolle: sie erscheint in seinem Werk als Resultat eines konsequenten Reduktionsprozesses, in die Spannung der einzelnen, das Bild konstituierenden Teile- Komposition, Farbgebung und formale Gestaltung- präzise und komplex miteinander verbunden sind, jedoch gehört auch das Durchbrechen formaler Prinzipien zur künstlerischen Methode Schoens.