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NEUERWERBUNGEN
Diese Ausstellung beinhaltet Arbeiten die neu in die Galerie
gelangt sind. Beispiele vergangener und zukünftiger Ausstellungen
werden gezeigt.
Peter Sengl, Drago Prelog, anselm glück,
Fritz Panzer, Hans Kupelwieser, Klaus Staudt, Tilman, Markus Prachensky,
Alberto Biasi, Turi Simeti, Hans Jörg Glattfelder, Joanna Gleich,
Gottfried Fabian, Jürgen Messensee, Walter Zehringer.....
anselm glück
Die Bilder von Anselm Glück zeigen Beziehungen auf, die zwischen
einzelnen ihrer Elemente oder Partien bestehen und nicht bestehen. Vielleicht
zeigen sie diese Beziehungen weniger auf, als dass sie uns die Erfahrung
ermöglichen, Beziehungen entstehen zu sehen. Dennoch wird der Blick
geleitet, die Malerei ist ein relativ autoritäres Medium, wobei
Glück das Pathos des malerischen Vortrags zurücknimmt, wo
es nur geht: seine Malerei ist sehr sachlich. Die kürzelhaften
Zeichen – Strichmännchen, Häuser und dergleichen –
suggerieren einerseits Referenz und damit Lesbarkeit. Sie speisen sich
andererseits aus einem infantil zu nennenden Diskurs, in dem sich der
Wunsch, etwas Bestimmtes ausdrücken zu wollen, und die Lust am
reinen Ausdruck die Waage halten. Aber Glück macht sich nicht als
Fetischist an die gebrochene Poesie von Kinderzeichnungen heran, sondern
rückt lediglich eine zentrale Erfahrung von Kindheit ins Bild,
die uns auch als Erwachsene nicht verläßt: die Erfahrung
vom Nicht-Sprechen-Können. Verwoben sind diese kürzelhaften
Zeichen mit Partien reiner Malerei und bildübergreifenden
Markus Prachensky
Markus Prachensky setzte sich von Anfang an ohne Wenn und Aber
mit der Abstraktion auseinander. Er gestaltete damit den Aufbruch nach
dem Kriege voll Hoffnung und Optimismus mit. Überblickt man das
bisherige Oeuvre dieses Malers, fällt das Repertoire malerischer
Zeichen sogleich ins Auge, ein Repertoire malerischen Ausdrucks, das
sich unendlich vielfältig im stringenten Rahmen einer bestimmten
Formsprache äußert. Unbedingte und konsequente, unbeugsame
Treue zu sich selbst, ist die Charakterisierung einer Arbeit über
einen langen Zeitraum mehrerer Jahrzehnte hinweg. Als einer der ganz
wenigen hat Prachensky die Begeisterung jugendlichem Arbeitens und Suchens
bewahrt, er hat darüber hinaus durch das mit den Jahren gestiegene
Bedürfnis nach Konzentration der formalen und farbigen Gestaltung
an Ausdruck und Überzeugungskraft gewonnen.
Jürgen Messensee
ürgen Messensee (geb. 1936 in Wien) gehört zu den führenden
zeitgenössischen Malern in Österreich, die sich in ihrem Werk
mit der Wirklichkeitserfassung und Wirklichkeitsmitteilung auseinandersetzen.
Er stellt sich die Frage, "wie Information über Wirklichkeit
unter den Bedingtheiten unserer Zeit durch Malerei mitgeteilt werden
kann."
Hans Jörg Glattfelder
Der konstruktivistische Maler und Autor Hans Jörg Glattfelder wurde
1939 in Zürich geboren.
Anfänglich beeinflußt durch die “Züricher Konkreten“,
fand er bald durch selbständige Fragestellungen einen eigenen Weg.
In den späten 60-er Jahren untersuchte er die Machbarkeit von Kunst
mit anonymen, industriellen Produktionsmethoden (Pyramidenreliefs),in
den 70-er Jahren verwendete er die Problematik der „nicht-euklidischen
Geometrie“ zur Erzeugung von konkreten Kunstwerken („nicht-euklidische
Metaphern“).
In zahlreichen Artikeln, Interviews und Symposiumsbeiträgen setzt
sich Glattfelder für die Präsenz einer rational sich konstituierenden
Kunst ein („Meta-Rationalismus“, 1983), und fordert zu einer
interdisziplinären Kommunikation zwischen den zahlreichen Konstruktivismen
in Wissenschaft und Kunst auf („methodischer Konstruktivismus“).
Galerie
Leonhard
Eröffnung: Samstag, 3 Juli um 10 - 14. 00 Uhr
Dies ist die letzte Ausstellung vor der
Sommerpause. Da die Galerie den ganzen Sommer geöffnet ist, werden
in dieser Zeit Neuerwerbungen,sowie speziell ausgesuchte Arbeiten vergangener
und zukünfiger Ausstellungen gezeigt.
Den Beginn des Ausstellungsprogrammes im Herbst machen die neusten Arbeiten
von Drago Prelog. Es folgen u.a. Ausstellungen von
Siegfried Amtmann und Jürgen Messensee.
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