In den achtziger Jahren hatte
Franz Blaas in Bleistift und Pastellkreide eine Darstellungsweise
entwickelt, in der Figürliches und Landschaft ineinanderwirken
und aufeinander verweisen.
Es sind dämonisierte Landschaften, bühnenhafte Auftritte,
im besten Fall durch wenige Linien evozierte Stimmungen, verschlossene
und zugleich fixierte Gesichter.
Franz Blaas sucht immer nach Reduktion. Anders als beim Schriftsteller
oder vielleicht gerade wegen dieser alternativen Ausdrucksmöglichkeit,
ist beim Zeichner Franz Blaas das Erzählerische zurückgenommen.
Wie Alfred Kubin Katasterpapier bevorzugte, bevorzugt Blaas
alte Kartons als Zeichenfläche.
Otto Breicha hat es anläßlich einer Ausstellung
in Graz so zusammengefaßt:"Wenn Zeichnen tatsächlich
die Kunst des Wenigen ist, das aber im Grunde viel bedeutet,
so ist der Zeichner Franz Blaas dafür die Probe aufs
Exempel, welche diese Behauptung bestätigt."
Alle Wanderer zwischen den Kunstformen faszinieren den, der
sich auf ihre Spuren einläßt.
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