Franz Blaas
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
1955

geboren in Passau

   
1973 – 1976 Pädagogische Akademie, Linz
   
1976 – 1983 Kunsthochschule Linz
Mitbegründer der Stadtwerkstatt, Linz
   
1982 – 1984 Hochschule für angewandte Kunst, Wien .
   
1987 – 1989 Aufenthalt in Berlin
 
1990 – 1993 Arbeit am Roman "Omas kleine Erde"
   
1995 Karl–Rössing–Preis
 
1998 Arbeit am Libretto für die Oper ”Zeichner im Schnee”
lebt und arbeitet in Wien
 
 

In den achtziger Jahren hatte Franz Blaas in Bleistift und Pastellkreide eine Darstellungsweise entwickelt, in der Figürliches und Landschaft ineinanderwirken und aufeinander verweisen.


Es sind dämonisierte Landschaften, bühnenhafte Auftritte, im besten Fall durch wenige Linien evozierte Stimmungen, verschlossene und zugleich fixierte Gesichter.


Franz Blaas sucht immer nach Reduktion. Anders als beim Schriftsteller oder vielleicht gerade wegen dieser alternativen Ausdrucksmöglichkeit, ist beim Zeichner Franz Blaas das Erzählerische zurückgenommen.


Wie Alfred Kubin Katasterpapier bevorzugte, bevorzugt Blaas alte Kartons als Zeichenfläche.


Otto Breicha hat es anläßlich einer Ausstellung in Graz so zusammengefaßt:"Wenn Zeichnen tatsächlich die Kunst des Wenigen ist, das aber im Grunde viel bedeutet, so ist der Zeichner Franz Blaas dafür die Probe aufs Exempel, welche diese Behauptung bestätigt."


Alle Wanderer zwischen den Kunstformen faszinieren den, der sich auf ihre Spuren einläßt.

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