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ONLINE SHOP
Der Online Shop ist zu einem Fixpunkt der Website der Galerie-Leonhard geworden. Dort werden "Neueingänge" aufgenommen und präsentiert.
Durch Info Mails werden Sie auf Neuerungen und Besonderheiten im Online Shop hingewiesen.
Hier sind Infos zur aktuellen Ausstellung
"DAS PHÄNOMEN RELIEF" 2026
Die Galerie Leonhard wartet in diesem Sommer mit einer besonderen Duo-Ausstellung auf.
Das Relief als dritte Kunstgattung zwischen dem Tafelbild und der Skulptur stehend, wird, obwohl es interessante Möglichkeiten bietet, nur von wenigen Künstlern genutzt.
Christine Löw und Edgar Diehl, die zwischen dem 9. Juni und 11. Juli in der Galerie Leonhard in Graz ihre neuen Arbeiten zeigen, befassen sich schon länger damit.
Je nach Betrachter-Position, zeigt ein Relief von links und rechts gesehen, verschiedene Ansichten, die in der Mittelansicht unerwartet korrespondieren.
Für die meisten Kunstfreunde ist das eine erfreuliche, die Bild-Auffassung erweiternde, Seherfahrung.
Bei Christine Löw und Edgar Diehl spielt die Farbe eine zentrale Rolle. In den Reliefs von Edgar Diehl kommt die gegenläufige Perspektive als Moment der Kinetik hinzu.
Weiters findet man:
Konstruktivismus – Op-Art – Kinetik
Der Aufbruch zu etwas Neuem war das auffälligste Charakteristikum der 50er und 60er des 20. Jahrhunderts. Junge Künstler aus ganz Europa wandten sich gegen vorherrschende Stilrichtungen um neuen Ideen Platz zu machen.
Es entstanden, isoliert voneinander, von Künstlern aus den unterschiedlichsten Ländern, Arbeiten ähnlichen Inhalts. Formale Möglichkeiten wurden gesucht und ausgelotet, um Bewegung und Struktur im Werk darzustellen und zu integrieren.
Hierbei baute man auf einem Fundament auf, das schon am Anfang des 20. Jahrhunderts im Zentrum des Interesses stand. Die frühe Avantgarde des 20. Jhdt. wie der Kinetismus, Futurismus, De Stijl oder das Bauhaus waren Gruppierungen die sich für konstruktive Malerei und das Phänomen der Bewegung und der Wahrnehmung begeisterten.
Eine zentrale Rolle kam 1961 der Ausstellung „Nove Tendencije“ – Neue Tendenzen zu. In dieser Ausstellung, die in Zagreb stattfand, gelang es erstmals die voneinander unabhängig arbeitenden Künstler zu vereinen. Es entstanden Freundschaften und Gruppierungen. In den folgenden Jahren bis 1969 vereinte die „Nove Tendencije“ fast alle Künstler und Künstlergruppen die sich mit, Struktur, Rastersystemen, Licht- und kinetischer Kunst beschäftigten.
Mitte der 1960er Jahre etablierte sich die Op-Art in einem wahren Siegeszug durch Europa. Den Höhepunkt markierte schließlich 1965 die Ausstellung „The Responsive Eye“ im New Yorker Museum of Modern Art. Das Auge war der Ausgangspunkt. Der Betrachter wird nicht zum Gegenüber des Kunstwerks sondern zum Bestandteil. Die Op-Art will überraschen, beteiligen und in Erstaunen versetzen.
In der Mitte der 1960er Jahre etablierte sich die Op-Art in einem wahren Siegeszug weltweit. Einen Höhepunkt markierte schließlich 1965 die Ausstellung „The Responsive Eye“ im New Yorker Museum of Modern Art. Das menschliche Auge war der Ausgangspunkt. Der Betrachter wird nicht nur zum Gegenüber des Kunstwerks, sondern zum Bestandteil. Die Op-Art will überraschen, beteiligen und in Erstaunen versetzen.
In den darauffolgenden Jahren fächern sich die Wege der „konkreten“ Künstler weiter auf.
Pro Jahr werden 10 Personal- oder themenbezogene Ausstellungen gezeigt.
Durch das hochwertige Programm, spricht die Galerie Leonhard ein spezielles Sammlerpublikum an.