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Willkommen!



ONLINE SHOP
Der Online Shop ist zu einem Fixpunkt der Website der Galerie-Leonhard geworden. Dort werden "Neueingänge" aufgenommen und präsentiert.
Durch Info Mails werden Sie auf Neuerungen und Besonderheiten im Online Shop hingewiesen. 

Hier sind Infos zur aktuellen Ausstellung


Lorenz Hinterleitner
Der Akt des Zerstörens der Bilder nimmt seinen Anfang in unserer gegenwärtigen Welt, die uns vorwiegend in zweidimensionaler Form präsentiert wird. Diese flachen Eindrücke, wie wir sie aus modernen Medien kennen, durchlaufen zusätzliche Filter und Effekte, um uns das perfekte Trugbild einer Welt ohne Kanten vorzutäuschen. Da moderne Medien sich größtenteils mit Selbstdarstellung befassen, geht durch dieses Verfahren ein Großteil der Persönlichkeit jener Person verloren, die diese Bilder eigentlich abbilden sollen. Es verschleiert, wer diese Person wirklich ist, welche Interessen und Vorlieben sie hat, welche Talente, aber auch welche Ängste in ihr stecken. Aus der Angst, zu viel von uns preiszugeben und uns dadurch verletzlich zu machen, geben wir uns dieser Scheinwelt hin und akzeptieren sie als eine Art neue Realität. Durch das Zerstören dieser Zweidimensionalität soll der Mensch hinter der Fassade befreit werden. Die darauffolgende, neue Anordnung der verschiedenen Fragmente soll die Person in ihrer wahren, vielseitigen Persönlichkeit widerspiegeln – mit all ihren Ecken, Kanten, Rissen, Falten und Reflexionen. Ein Charakter kann dunkle Schatten ziehen und gleichzeitig hell in der Sonne strahlen. Der Aspekt des Zufalls und der scheinbaren Willkür macht jedes Bild einzigartig, genauso wie auch wir alle einzigartige Persönlichkeiten sind.

 

 

Weiters findet man:

Konstruktivismus – Op-Art – Kinetik
Der Aufbruch zu etwas Neuem war das auffälligste Charakteristikum der 50er und 60er des 20. Jahrhunderts. Junge Künstler aus ganz Europa wandten sich gegen vorherrschende Stilrichtungen um neuen Ideen Platz zu machen. 
Es entstanden, isoliert voneinander, von Künstlern aus den unterschiedlichsten Ländern, Arbeiten ähnlichen Inhalts. Formale Möglichkeiten wurden gesucht und ausgelotet, um Bewegung und Struktur im Werk darzustellen und zu integrieren.
Hierbei baute man auf einem Fundament auf, das schon am Anfang des 20. Jahrhunderts im Zentrum des Interesses stand. Die frühe Avantgarde des 20. Jhdt. wie der Kinetismus, Futurismus, De Stijl oder das Bauhaus waren Gruppierungen die sich für konstruktive Malerei und das Phänomen der Bewegung und der Wahrnehmung begeisterten.

Eine zentrale Rolle kam 1961 der Ausstellung „Nove Tendencije“ – Neue Tendenzen zu. In dieser Ausstellung, die in Zagreb stattfand, gelang es erstmals die voneinander unabhängig arbeitenden Künstler zu vereinen. Es entstanden Freundschaften und Gruppierungen. In den folgenden Jahren bis 1969 vereinte die „Nove Tendencije“ fast alle Künstler und Künstlergruppen die sich mit, Struktur, Rastersystemen, Licht- und kinetischer Kunst beschäftigten. 
Mitte der 1960er Jahre etablierte sich die Op-Art in einem wahren Siegeszug durch Europa. Den Höhepunkt markierte schließlich 1965 die Ausstellung „The Responsive Eye“ im New Yorker Museum of Modern Art. Das Auge war der Ausgangspunkt. Der Betrachter wird nicht zum Gegenüber des Kunstwerks sondern zum Bestandteil. Die Op-Art will überraschen, beteiligen und in Erstaunen versetzen.

In der Mitte der 1960er Jahre etablierte sich die Op-Art in einem wahren Siegeszug weltweit. Einen Höhepunkt markierte schließlich 1965 die Ausstellung „The Responsive Eye“ im New Yorker Museum of Modern Art. Das menschliche Auge war der Ausgangspunkt. Der Betrachter wird nicht nur zum Gegenüber des Kunstwerks, sondern zum Bestandteil. Die Op-Art will überraschen, beteiligen und in Erstaunen versetzen.
In den darauffolgenden Jahren fächern sich die Wege der „konkreten“ Künstler weiter auf.

Pro Jahr werden 10 Personal- oder themenbezogene Ausstellungen gezeigt.

Durch das hochwertige Programm, spricht die Galerie Leonhard ein spezielles Sammlerpublikum an.