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  • KUNIBERT FRITZ - Eröffnung am 22. Jänner 2022 ab 11.00 Uhr

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Willkommen!



ONLINE SHOP
Der Online Shop ist zu einem Fixpunkt der Website der Galerie-Leonhard geworden. Dort werden "Neueingänge" aufgenommen und präsentiert.
Durch Info Mails werden Sie auf Neuerungen und Besonderheiten im Online Shop hingewiesen. 

Hier sind Infos zur aktuellen Ausstellung

Kunibert Fritz

Kunibert Fritz nimmt in der Bewegung der konkret konstruktiven Kunst eine sehr unverwechselbare Rolle ein. Die Quadratur des Quadrates hat den Künstler seit 60 Jahren in ihren Bann gezogen. Seine vielschichtigen „Untersuchungen“, wie man die Bilder vielleicht auch betiteln könnte, sind der Beweis. Mal steht das Quadrat im Zentrum der Arbeit, mal ist es das Mikro-Element, aus dem sich ein Großzeichen oder eine Gesetzmäßigkeit entwickelt. Der Kanon seiner Arbeiten spielt dabei immer im Quadratraster. Betrachtet man Kunibert Fritz Position im Kontext der Kunstgeschichte und seiner Mitstreiter an der Kasseler Hochschule, könnte man von einem „neuen Konstruktivismus“ sprechen, der sich stärker auf die Gesetzmäßigkeiten einer kybernetischen Ästhetik beschränkt.
Hartmut Böhm schreibt dazu: „ab Mitte der 50er Jahre bis zum Beginn der 60er Jahre ist ein Phänomen zu beobachten, das man als einen rigorosen, neuen Konstruktivismus bezeichnen könnte. Ohne die Dominanz einer bestimmten Klasse oder den Einfluss eines bestimmten Lehrers sind über 2 Studentengenerationen sowohl in der Malerei, als auch in der Grafik, als auch in der Plastik neue systematische Bildsprachen und Materialuntersuchungen entwickelt worden. Früher und radikaler als anderswo in Europa sind die Positionen einer exakten Ästhetik besetzt worden.“

 

Konstruktivismus – Op-Art – Kinetik
Der Aufbruch zu etwas Neuem war das auffälligste Charakteristikum der 50er und 60er des 20. Jahrhunderts. Junge Künstler aus ganz Europa wandten sich gegen vorherrschende Stilrichtungen um neuen Ideen Platz zu machen. 
Es entstanden, isoliert voneinander, von Künstlern aus den unterschiedlichsten Ländern, Arbeiten ähnlichen Inhalts. Formale Möglichkeiten wurden gesucht und ausgelotet, um Bewegung und Struktur im Werk darzustellen und zu integrieren.
Hierbei baute man auf einem Fundament auf, das schon am Anfang des 20. Jahrhunderts im Zentrum des Interesses stand. Die frühe Avantgarde des 20. Jhdt. wie der Kinetismus, Futurismus, De Stijl oder das Bauhaus waren Gruppierungen die sich für konstruktive Malerei und das Phänomen der Bewegung und der Wahrnehmung begeisterten.

Eine zentrale Rolle kam 1961 der Ausstellung „Nove Tendencije“ – Neue Tendenzen zu. In dieser Ausstellung, die in Zagreb stattfand, gelang es erstmals die voneinander unabhängig arbeitenden Künstler zu vereinen. Es entstanden Freundschaften und Gruppierungen. In den folgenden Jahren bis 1969 vereinte die „Nove Tendencije“ fast alle Künstler und Künstlergruppen die sich mit, Struktur, Rastersystemen, Licht- und kinetischer Kunst beschäftigten. 
Mitte der 1960er Jahre etablierte sich die Op-Art in einem wahren Siegeszug durch Europa. Den Höhepunkt markierte schließlich 1965 die Ausstellung „The Responsive Eye“ im New Yorker Museum of Modern Art. Das Auge war der Ausgangspunkt. Der Betrachter wird nicht zum Gegenüber des Kunstwerks sondern zum Bestandteil. Die Op-Art will überraschen, beteiligen und in Erstaunen versetzen.

In der Mitte der 1960er Jahre etablierte sich die Op-Art in einem wahren Siegeszug weltweit. Einen Höhepunkt markierte schließlich 1965 die Ausstellung „The Responsive Eye“ im New Yorker Museum of Modern Art. Das menschliche Auge war der Ausgangspunkt. Der Betrachter wird nicht nur zum Gegenüber des Kunstwerks, sondern zum Bestandteil. Die Op-Art will überraschen, beteiligen und in Erstaunen versetzen.
In den darauffolgenden Jahren fächern sich die Wege der „konkreten“ Künstler weiter auf.

Pro Jahr werden 10 Personal- oder themenbezogene Ausstellungen gezeigt.

Durch das hochwertige Programm, spricht die Galerie Leonhard ein spezielles Sammlerpublikum an.