Beim Thema der Naturabstraktionen griff Herbert Boeckl Paul cezannes Ansatz einer Kunst parallel zur Natur auf und erweiterte ihn vorläufig zu einer Kunst als Fortsetzung der Natur. Er beschrieb Malerei als Prozess, die mit einem Farbfleck anfange, dem ein weiterer folge, der noch weitere provoziere.

Max Weile beharte auf einer Neuschöpfung der Natur ohne jede Naturähnlichkeit durch die Malerei.
Wolfgang Hollegha geht davon aus, Abstraktion sei bereits in der Natur angelegt.
Herbert Boeckl und Max Weiler begründen die Enststehung der Form vorwiegend prozessual. Wolfgang Hollegha und Peter Krawagna begreifen den konkreten Gegenstand als Angebot der Begegnung mit dem Realen.
Sie soll die Basis für die visuelle Farb/Form-transformation sein. Das ist der Kern von Peter Krawagnas Arbeit.

(Zitat Arnulf Rohsmann)

Die Gegenstände, die Peter Krawagna wählt, sind frei von symbolischer Belastung. Sie sind Gegenstand aus seinem Ambiente. Nur einige gestaltbildende Faktoren belässt er - Kurvaturen, Farbflächen, Auflicht und Durchlicht, Reflexe und Schatten. Volumina nimmt er zurück.
Er klärt die gesehene Form des Gegenstandes durch die Reduktion auf Merkzeichen von artifzieller Relevanz.
Nie sind es alle seiner Kennzeichen; nie definiert er das Ding durch seine Oberfläche, wie es die neuzeitliche Kunst durch Jahrhunderte praktiziert hat.

(Zitat Arnulf Rohsmann)